Samstag, 20. Juli 2019

0. Tag (20.07.2019) Hinflug & Windhoek

Hinflug Frankfurt-Windhoek
Air Namibia SW 286, 20:10 Uhr - 06:30 Uhr

Wir sind unterwegs!
Der Flugplan sieht den Start in Frankfurt um 20:10 Uhr am Samstagabend vor.
Die geplante Ankunft ist Sonntagmorgen 8.080 Kilometer südlich in Windhoek
fast exakt zum Sonnenaufgang um 6:30 Uhr, Zeitverschiebung null Stunden:
Letztlich musste unsere Maschine dann eine Stunde mit uns drin auf ihren Start-Slot warten - die Kapazitäten an einem Urlaubswochenende sind anscheinend an ihrer Grenze.
Mit einer Stunde Verspätung gestartet, schnell geflogen und um 7 gelandet. Alles in Ordnung. Fast eine Punktlandung!
Der Flug war ereignislos, die Verpflegung mäßig, der Sitz unbequem und der Schlaf eindeutig zu kurz. Nachdem wir die Einreise-Visums-Formalitäten über uns haben ergehen lassen, fanden sich alle vier Koffer unversehrt. Draußen stand dann ein Mitarbeiter mit einem Schild unserer Mietwagenfirma Safari Car Rental und erwartete uns. Wir haben noch 15 min. für die Wechselstube und dann ging's zur Mietwagenstation, die auf halben Weg Richtung Windhoek liegt. Die Fahrt mit ein paar Tieren am Wegesrand (Paviane, Strausse), gibt das Gefühl: Afrika - wir sind wieder da!

Übernahme Mietwagen bei Safari Car Rental 
Ich hatte ja bereits in einem Beitrag über unseren gebuchten Mietwagen geschrieben. Wir bekamen exakt den bestellten Toyota Hilux 2,4 D, und zwar einen relativ jungen mit 30.000 km, mit Vollausstattung (Doppelter Tank, zwei Ersatzreifen, alle Reifen mit großen Geländestollen, Kompressor, Wassertank, Kühlbox und Kühlschrank mit zweitem Akku etc.)
Nach einer ausführlichen technischen Einweisung und dem schnell verstauten Gepäck in dem geräumigen Pick-Up-Aufbau ging es los. Automatik, Linksverkehr, müde - klappte aber einwandfrei.

Start-Tag & Flaggenkunde


Aktuellste Kurzmeldung: Heute Abend geht es los! Erst zum Flughafen nach Frankfurt und dann ab in den Süden!

Und da das für einen Post ein bisschen wenig ist, hier noch ein paar Infos zur namibischen Flagge, die mit der Unabhängigkeit 1990 eingeführt wurde. Angeblich stehen das Rot für die Menschen, das Weiß für die Einheit, das Grün für die Natur, das Blau für Wasser und Himmel und die gelbe Sonne für Leben und Energie. Und die 12 Sonnenstrahlen sollen die unterschiedlichen Ethnien Namibias symbolisieren (darunter 50% Ovambo, 9% Kanvango, je 7 % Herero und Damara, 6,5 % Weiße/Europäer, 5 % Nama, 4 % Caprivier, 3 % Bushmen/San und diverse kleinerer Gruppen).



Montag, 15. Juli 2019

Urlaubswetter !


In Deutschland ist es derzeit nicht wirklich einfach, das Wetter mehr als vier Tage vorherzusagen. Aber ein Blick auf die Prognose für unser(e) Zielgebiet(e) zeigt, dass es die Meteorologen in Namibia anscheinend etwas einfacher haben:

Hier abgebildet die ersten 12 Urlaubstage laut wetter.com für Windhoek in der Mitte, Klein-Aus im Süden und Etosha im Norden Namibias. Zur Erinnerung, wir sind mitten im namibischen Winter!

Für Windhoek mittlere Werte von 24°C am Tag und 12°C in der Nacht.
Der Süden bei Klein-Aus ist insbesondere nachts deutlich kühler: Werte zwischen 2 und 5°C sind keine Seltenheit, wenn die Wüste in der klaren Luft auskühlt. Tagsüber sind es dann um die 22°C.
Im Etosha-Nationalpark im Norden geht es auch nachts nicht mehr unter 10°C hinunter, tagsüber wird es aber bis etwa 30°C warm.

Neben der großen Temperaturspreizung ist allerdings auch der Tagesablauf bemerkenswert. Nach dem  Sonnenuntergang gegen 18:30 Uhr sind Sand und Steine oft noch aufgewärmt, es wird trotzdem zügig kühl. Morgens ist der Sprung deutlich radikaler. Gerade noch Bodenfrostgefahr, schießt die Temperatur in der ersten halben Stunde nach Sonnenaufgang teilweise 15 Grad in die Höhe. Für Frühaufsteher heißt das bei der Kleidung: Zwiebellook ist angesagt.

Die Temperaturen um die 30 Grad sind übrigens wunderbar angenehm, da die Luftfeuchtigkeit extrem niedrig ist. Schwüle Hitze ist in den Wüsten ein Fremdwort. Das sieht man auch an der angegebene 'gefühlten' Temperatur, die insbesondere von Wind und Luftfeuchtigkeit beeinflusst ist: Sie ist hier in der Regel mit der gemessenen identisch, bei erwartetem leichten Wind minimal niedriger, aber nie höher.

Und der Niederschlag?
Der wäre in der Winter-Trockenzeit eine kleine Sensation. Voraussichtlich erwartet uns nicht ein Wölkchen, leider auch nicht um z.B. ein Foto aufzuhübschen.







Weniger ist Mehr - Das große Packen

Das Gepäck so konsequent zu reduzieren wie Charlie Chaplin als Tramp ist für uns eine unlösbare Aufgabe.

Aber nachdem an diesem Wochenende alle vier Koffer weitgehend befüllt und testweise gewogen sind, scheinen wir keine Probleme mit den Gewichtsgrenzen zu bekommen.
Apropos Gewichtsgrenzen. Wieder eine Geschichte aus dem Kapitel "That is Africa": Auf den Rückflugtickets steht "2 pieces à 23 kg", auf den Hinflugtickets "1 piece à 23 kg" und auf der Website von Air Namibia steht "1 Stück à 30 kg".  Auch ein Mailverkehr mit dem deutschen Büro von AN brachte letztlich nur die sinnleere Auskunft, "Wenn sie pro Person ein Stück à 23 Kilo nehmen, sind sie auf der sicheren Seite." Ach ne!

Aus den Erfahrungen 2017 haben wir anscheinend gelernt, dass wir zum einen in den spottbilligen Lodge-Wäschedienst vertrauen könne und zum anderen den zweiten Pullover, die dicken Wanderschuhe, die lange Unterwäsche etc. zu Hause bleiben.

Ergebnis: Kein Koffer erreicht derzeit die kritische 23-kg-Grenze.

Mittwoch, 10. Juli 2019

E-Mail-Benachrichtigung

Dies ist ein Test-Posting. Abgesetzt am 10.07. um 14:00 Uhr.
Mal sehen, ob und wo dies als Benachrichtigung aufschlagen wird.

Es funktioniert. Wen's interessiert: Rechts unten gibt es ein Eingabefeld "Follow by E-Mail". Dort kann man diesen Blog 'abonnieren' und bekommt jeweils morgens eine Mail, wenn es am vorangegangenen Tag ein neues Posting gibt. Also
- E-Mail-Adresse eingeben.
- Im folgenden Fenster bestätigen, dass man kein Roboter ist und 'complete request' klicken.
- Man bekommt eine E-Mail, die man noch einmal bestätigen muss.
- Fertig. Am nächsten Morgen sollte die erste Benachrichtigungs-Mail kommen - falls etwas Neues gepostet wurde.

Montag, 8. Juli 2019

Nach Hause telefonieren ....

Ein weiterer kleiner Baustein der Vorbereitungen ist, dass wir vor Ort möglichst mit der Welt verbunden und erreichbar sein wollen. Die meisten Lodges verfügen zwischenzeitlich über WLAN, zumindest in der Nähe der Rezeption, so dass es hoffentlich möglich ist, auch mal ein paar Infos und Bilder über WhatsApp an Verwandte und Bekannte zu schicken und - natürlich - diesen Blog hier zu pflegen. Aber unterwegs wird das mit der Netzabdeckung außerhalb der wenigen Orte ruckzuck seeehr schwach. Wir haben hier wieder die das Angebot von Volker von Magic Vibes in Anspruch genommen, uns schon in Deutschland zwei SIM-Karten von der namibischen Telefongesellschaft MTC zuzuschicken.

Indem wir die Karte schon hier in Deutschland vorab bekommen, können wir die entsprechenden namibischen Nummern schon vor der Abreise hier weitergeben. Wenn wir die in Namibia in unsere Handys stecken, brauchen wir noch ein paar zusätzliche Einheiten und sollten dann günstig vor Ort z.B. mit einer Unterkunft, der Mietwagenfirma oder dem Pannendienst telefonieren können.

Freitag, 5. Juli 2019

Air Namibia - es wird wieder langweilig

Gestern wurde es spannend, heute ist es wieder langweilig. Heute morgen gab es eine Reaktion von Air Namibia auf die Zeitungsmeldung.
Zitat:
"There has been no decision to suspend or terminate Air Namibia Frankfurt route by Cabinet. We wish to inform the flying public and all our esteemed stakeholders that Air Namibia shall continue to operate the WDH – FRA – WDH route as per the published schedule for the foreseeable future."

Eigentlich sollten die die Zeitung verklagen, denn so eine Rufschädigung führt dazu, dass Touristen Air Namibia weniger buchen und vergrößert damit mutwillig deren wirtschaftliche Schwierigkeiten.