Sonntag, 13. Januar 2019

Rhino Grande



Nachdem uns das Nashorn-Maskottchen getauft auf den Namen "RHINO GRANDE" bei unserer ersten Namibiareise gute Dienste geleistet bzw. viel Glück gebracht hat, wird er natürlich auch diesmal wieder mit an Bord sein.

Besonders gefallen hatte ihm natürlich, sein lebendes Vorbild im Original zu treffen:







Mittwoch, 9. Januar 2019

Geocaching Namibia

Wir gehen dem tollen Hobby Geocaching nach - natürlich gern auch in Namibia. Die einfachste Recherche zur Vorbereitung ist, einmal das Zielgebiet auf der Geocaching-Landkarte anzuschauen. Hier also die Karte von Namibia (Ausschnitt ca. 500 km x 1.200 km):

Das sieht offensichtlich seeehr leer aus. 

Zum Vergleich:
Links Deutschland im etwas vergleichbaren Ausschnitt (500 x 1200 km) wie Namibia
und rechts nur das Stadtgebiet von Wiesbaden (16 x 24 km):

Oder in absoluten Zahlen:
Namibia                ca.       300 Caches bei 825.615 qkm
Deutschland         ca 350.000 Caches bei  357.168 qkm
Stadt Wiesbaden  ca.       800 Caches bei         204 qkm

In 2017 haben wir immerhin 38 der damals 294 namibischen Caches gefunden. 2019 wird das Ergebnis eher bei einem guten Dutzend liegen, da wir die 'üblichen Verdächtigen' an den touristischen Hotspots bereits abgegrast haben und an unserer geplante Route einfach nicht mehr Caches liegen.

Dienstag, 1. Januar 2019

Countdown-Nachricht !!


Zwischenmeldung vom Countdown:
Heute, am 1.1. sind es noch exakt
200 Tage

bis zum Start nach Windhoek!!

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Ein 'leeres' Urlaubsland

Namibia wird oft als das 'Einstiegsland' für einen Afrikaurlaub bezeichnet, da man dort kaum die oft mit diesem Kontinent assoziierten Menschenmengen inkl. Armut und Kriminalität antrifft, sondern sich auf den üblichen Touristenrouten in einem weitgehend 'leeren' Land bewegt.

Zur Bevölkerungsdichte habe ich eine informative Karte gefunden und unserer geplante Route 2019 einmal 'draufgelegt:

Quelle: Mendellsohn et al. (2005), Atlas of Namibia
Die dominierende hellgelbe Fläche steht für unter einer Person pro Quadratkilometer - in Deutschland wäre das nur in einigen abgelegenen Berggebieten und in Mecklenburg-Vorpommern zu sehen. Man erkennt in der Namibia-Karte, dass es neben wenigen meist kleinen Städten nur nördlich des Etosha-Nationalparks an der Grenze zu Angola überhaupt eine Bevölkerungsdichte gibt, die diesen Namen verdient. Denn dort ist ganzjährig Subsistenz-Landwirtschaft möglich. Hier leben 2/3 der Bevölkerung, weitere fast 400.000 in der Hauptstadt Windhoek. Ansonsten ist das ganze Land mehr oder weniger 'leer'. In Zahlen:
Namibia hat insgesamt 2.3 Mio Einwohner, 2,8 Menschen pro qkm,
Deutschland 83 Mio. Einwohner, 232 Menschen pro qkm.

Ein anderer Vergleich: In ganz Namibia leben etwas doppelt so viele Menschen wie in der Stadt München.

Oder so: Die fünftgrößte Stadt Swakopmund hat gerade einmal 44.000 Einwohner. In der Liste der deutschen Städte läge Swakopmund damit auf Platz 234 zwischen Brühl und Neustadt am Rübenberge.

Dienstag, 20. November 2018

Unsere (kleine) Fotausrüstung


Sechs Jahre lang hatten wir die Panasonic Lumix FZ150, eine sog. Bridgekamera als Haupt-Familien-Kamera im Einsatz (Zitat Wikipedia: Als Bridgekamera wird eine Kamera bezeichnet, die eine Brücke schlägt zwischen den Konstruktionsprinzipien und Eigenschaften von Spiegelreflex- und Kompaktkameras.)
Das aus unserer Sicht Unschlagbare ist, dass wir damit eine Kamera haben, die nicht nur über einen sehr großen Telebereich (24-fach = bis 600 mm) verfügt, sondern gleichzeitig auch eine brauchbare Makroeinstellung (24 mm) für Blumen oder Insekten und zusätzlich sogar noch einen recht starken Filmmodus (Full-HD 1920x1080 Pixel, 28 Bilder/sec) ermöglicht.

Für mich als Hobby-Knipser war es immer schwer verständlich, dass jemand vierstellige Summen für Spiegelreflexkameras ausgibt, darunter natürlich ein riesiges mehrere Kilo schweres Teleobjektiv, und auch sonst noch eine ganzen Koffer voll Zubehör mit sich herumträgt. Unser Zubehör beschränkt sich auf ein paar kleine Ersatzbatterien mit Ladegerät und ein einfaches Stativ.
2017 hatten wir dann als Ergänzung zur FZ150 noch eine gebraucht gekaufte Panasonic Lumix FZ72 (mit 60-fachem Tele, also riesige 20 bis 1.200 mm) für den zweiten Fotografen z.B. auf der anderen Straßenseite mitgenommen. Praktischerweise nutzt die FZ72 die gleichen Akkus wie die FZ150.

In diesem Jahr wird das Set nun um eine weitere Kamera aufgestockt. Wieder eine Bridge-Kamera: die Panasonic Lumix FZ1000. Sie stellt beim Zoomen mit ihrem 16-fach-Tele (400 mm) scheinbar einen massiven Rückschritt zu den beiden Vorgängern dar, verfügt aber über eine großen sog. 1-Zoll-Sensor. Die fehlende Tele-Länge kann bei Bedarf nachträglich 'digital' fast ohne erkennbaren Qualitätsverlust größer gerechnet werden. Zudem könnte man automatisch parallel im RAW-Format fotografieren, das eine nachträgliche Bearbeitung gerade bei Licht und Farbe ermöglicht. Dazu muss aber noch geübt werden. Wenn die Idee aufgeht, sollte es dann im nächsten Urlaub gelingen, z.B. bei Experimenten mit der Milchstraße am phantastischen namibianischen Nachthimmel oder bei schwächerem Abendlicht an einem beleuchteten Wasserloch noch etwas 'herauszuholen'. Außerdem können wir damit nun schon aus drei Fenstern drei verschiedene Tiere gleichzeitig fotografieren. 😉

Und als Ergänzung gibt es ja noch das iPhone 7, mit dem uns insbesondere tolle Panoramen gelungen sind:

Samstag, 10. November 2018

Sonnenaufgang / Tageslänge / Sonnenuntergang


          
Ein nicht zu unterschätzendes 'Problem' ist im Juli / August in Namibia die recht kurze Tageslänge.

Denn der Sonnenaufgang wird am Anfang unseres Urlaubs um 6:30 Uhr und am Ende um 6:18 Uhr sein, der Sonnenuntergang anfangs um 17:25 Uhr und am Ende um 17:35 Uhr.

Auch wenn natürlich noch die (relativ kurze) Morgen- und Abenddämmerung hinzuzuzählen ist, wird die Zeit mit echtem Tageslicht also bei nur etwa 11 Stunden liegen, vergleichbar in Deutschland mit Mitte Oktober oder Ende März.



Die 'Strategie' ist also klar: Das Tageslicht möglichst gut auszunutzen, denn am Morgen und am Abend ist zudem das beste Foto-Licht. Die sogenannte 'blaue Stunde' direkt vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang ist in Namibia übrigens höchstens eine halbe Stunde lang, da die Sonne im Vergleich zu Deutschland viel steiler auf- und untergeht. Wir haben uns in 2017 aber schnell umgestellt und den Tagesablauf möglichst weit nach vorn verschoben: Also abends in der Regel in der Dunkelheit bei Licht und Kerzenschein essen, früh in die Federn, früh aufstehen.


Donnerstag, 1. November 2018

(geplante) Unterkünfte 2019

Insgesamt stehen uns 14 Unterkünfte entlang der geplanten Route bevor, davon kennen wir fünf aus unserer 2017er Tour (markiert mit *). Die meisten Infos zu den Lodges oder Farmen stammten aus den Reiseberichten im Namibia-Forum. Aber der optische Eindruck ist natürlich auch nicht zu vernachlässigen, also haben wir auch wieder im Netz 'Werbefoto' gesichtet (linke Spalte) und uns die Unterkünfte jeweils von oben mit Google Maps (rechte Spalte) angesehen. Wir wurden bei unserer ersten Tour nicht einmal enttäuscht und hoffen, dass wir mit der Auswahl wieder richtig liegen.
Hier also die Bilder der Reihe nach:

Voigtland Guestfarm

 

Teufelskrallen Tented Lodge *
 


KTP - Kalahari Tented Camp
 

KTP Nossob Camp
 
KTP Urikaruus Wilderness Camp

Kalahari Game Lodge
 

Klein Aus Vista Eagle's Nest*


Namtib Desert Lodge*



Namib's Valley of Thousand Hills
 

Spitzkoppen Lodge
 

Hobatere Lodge
 

Etosha Safari Camp*
  

Mushara Lodge Outpost (Etosha East)
 

Mount Etjo Lodge*